Snacks

Terminstress und hektische Tage lassen oft ausgewogene Mahlzeit nicht zu. Deshalb greifen viele gerne zu Snacks und Fertigprodukten. Unsere Supermärkte bieten mittlerweile eine breite Palette davon an. Für die Gesundheitsbewussten werden Müsliriegel, vegetarische Aufstriche, Bio-Knabbereien usw. angeboten. Doch leider enthalten gerade diese scheinbar gesunden Lebensmittel und Knabbereien enorm viele versteckte Fette. Der Konsument hat in seiner neusten Ausgabe 9/2014 verschiedene Lebensmittel untersucht und kommt zu dem überraschenden Ergebnis, dass die gesunden Lebensmittel „mager klingen“, aber trotzdem bis zu 35 g Fett pro Portion enthalten. Somit hat man sich beispielsweise mit einem Salat schon rund die Hälfte der empfohlenen Tagesmenge an Fett einverleibt. Kein Wunder also, dass wir immer dicker werden und Lifestyle Erkrankungen überhand nehmen.

Aber was ist die Lösung? Von Luft und Liebe können wir nicht leben, wir müssen schließlich essen! Nun, das Kleingedruckte lesen ist sicherlich eine gute Idee. Aber aus eigener Erfahrung weiß ich, dass dies oft noch mehr frustriert. Die bessere Variante ist, die Essenszubereitung wieder selbst in die Hand zu nehmen. Frische und vitalstoffreiche Snacks kann sich jeder bewusst zubereiten und mit ins Büro nehmen. Optimal ist natürlich eine frisch zubereitete warme Mahlzeit; – neue Arbeitsmodelle, wie Homeworking, bieten da natürlich wesentlich mehr Spielräume. Und wer glaubt, das kostet zu viel Zeit, der irrt. Schon in 15 bis 20 Minuten lassen sich köstliche und nahrhafte Mahlzeiten zubereiten. Und die besten Snacks für zwischendurch liefert uns die Natur gerade in dieser Jahreszeit in Form von Gemüse, frischem Obst und Nüssen, frei Haus.

Aber auch wer Sport betreibt und sich mehr bewegt, kann sich mehr Fett erlauben. Denn wenn die Energiebilanz stimmt (aufgenommene Kalorien = verbrannte Kalorien), dann kann man sich auch mehr fette Sünden leisten. Aber wenn man wie die Meisten den ganzen Tag im Sitzen am Schreibtisch verbringt und am Abend Couchsurfen betreibt, dann sollte man maximal 70 Gramm Fett zu sich nehmen. Im zunehmenden Alter, besonders bei Frauen, sinkt der Bedarf sogar auf 50 Gramm.

Wer also etwas für seine Gesundheit tun möchte, der isst frische, selbst zubereitete Snacks, wo man weiß, was drin ist, bewegt sich ausreichend und treibt regelmäßig Sport!

Aus Snack-Lust wird Snack-Frust – „gesunde“ Büro Snacks machen uns fett und krank!
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